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Buchcover: Vertrieb in Ostdeutschland – Sanierung und Modernisierung
Vertrieb in Ostdeutschland · Sanierung · Bestand · Fördermittel

Sanierung und Modernisierung

Wie man Modernisierungsbedarf erkennt, Vertrauen aufbaut und Kunden sicher zum Auftrag führt

Im ostdeutschen Bestand ist der Bedarf längst da: Das Dach ist alt, die Heizung frisst Geld, die Fenster sind aus einer anderen Zeit. Was fehlt, ist nicht das Argument, sondern das Vertrauen, dass es diesmal anders läuft.

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135Seiten, 12 Kapitel
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Für wen dieses Buch ist – und für wen nicht

Geschrieben für

Fachbetriebe im Bestand, Energieberatung, Dach und Fassade, Fenster, Sanierungsvertrieb.

Eher nicht geeignet für

Wer Bedarf „wecken" lernen will, ist hier falsch. Das Buch handelt vom Gegenteil: von Menschen, die den Bedarf kennen und trotzdem zögern.

Nach der Lektüre können Sie
01

Bedarf im bewohnten Bestand ansprechen, ohne Druck aufzubauen

02

Fördermittel als Verkaufsargument nutzen statt als Formularthema

03

Nach der Abnahme den Folgeauftrag vorbereiten

Vollständiges Inhaltsverzeichnis

12 Kapitel auf 135 Seiten

Kein Kapitel über Körpersprache, keine Abschlusstechnik mit Nummer.

  • Im Osten wurde schon einmal saniert
  • Erst das Haus verstehen, dann das Angebot
  • Substanz statt billigstem Gewerk
  • Gegen billig, gegen schwarz, gegen den großen Anbieter
  • Sanierung läuft über Vertrauen
  • Die Baustelle kennt keine Hochglanzbroschüre
  • Fördermittel verkaufen sich nicht von allein
  • Wer im bewohnten Bestand arbeitet, verkauft Rücksicht mit
  • Klar im Termin, verbindlich im Nachgang
  • Die Entscheidung fällt selten allein
  • Besser werden im Bestand
  • Nach der Abnahme ist vor dem Folgeauftrag
Leseprobe

Die ersten Seiten – vollständig

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Cover: Sanierung und Modernisierung
Vertrieb in Ostdeutschland · aus dem Vorwort

Sanierung und Modernisierung

Wie man Modernisierungsbedarf erkennt, Vertrauen aufbaut und Kunden sicher zum Auftrag führt

Es gibt Branchen, in denen ein Verkäufer mit Charme, Tempo und einem guten Abschluss-Instinkt weit kommt. Sanierung im Osten gehört nicht dazu. Hier verkaufst du nicht an Menschen, die sich etwas Neues gönnen wollen. Du verkaufst an Menschen, die etwas in Ordnung bringen müssen – an einem Haus, das ihnen gehört, in dem sie wohnen, in das sie schon einmal Geld gesteckt haben. Und oft genug haben sie dabei nicht die besten Erfahrungen gemacht. Das Dach von 1998, das nach fünf Jahren wieder undicht war.

Die Fassade, die jemand gedämmt hat, der heute nicht mehr auffindbar ist. Diese Geschichten kennt jeder, der hier lange genug unterwegs ist – und sie sitzen bei jedem Termin mit am Tisch. Genau das macht den Unterschied zu vielem, was in Verkaufsseminaren gelehrt wird. Dort lernst du, Bedarf zu „wecken". Im ostdeutschen Bestand ist der Bedarf längst da – das Dach ist alt, die Heizung frisst Geld, die Fenster sind aus einer anderen Zeit. Was fehlt, ist nicht das Argument. Was fehlt, ist das Vertrauen, dass es diesmal anders läuft.

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Ich habe in diesem Markt erlebt, wie gute Verkäufer scheitern, weil sie Methoden anwenden, die anderswo funktionieren. Der schnelle Abschluss, der forsche Rabatt, das große Versprechen – all das, was im Verkaufstraining als Stärke gilt, wirkt hier oft wie eine Warnung. Der ostdeutsche Kunde hat ein feines Gehör für den Unterschied zwischen jemandem, der ihm helfen will, und jemandem, der schnell abschließen will. Wer dieses Gehör unterschätzt, redet gegen eine Wand und versteht nicht, warum.

Sanierung ist dabei ein eigenes Geschäft, auch innerhalb des Vertriebs. Im Neubau verkauft man eine Zukunft, die noch niemand gesehen hat. Im Bestand verkauft man die Korrektur einer Vergangenheit, die der Kunde nur zu gut kennt. Man arbeitet nicht auf der grünen Wiese, sondern in gewachsenen Strukturen – an Häusern mit Geschichte, in Eigentümergemeinschaften mit Streit, in Genossenschaften mit langem Gedächtnis, unter Mietern, die während der Arbeit drinnen wohnen bleiben.

Wer das nicht versteht, verkauft am Markt vorbei. Dieses Buch ist kein Lehrbuch über Dämmstoffe, Förderprogramme oder U-Werte. Davon gibt es genug, und die meisten sind schneller veraltet, als man sie gelesen hat. Es geht um etwas, das bleibt: wie man in dieser Branche, in dieser Region, mit diesen Kunden Aufträge gewinnt. Wie man einen Eigentümer ernst nimmt, der schon einmal enttäuscht wurde. Wie man gegen Billiganbieter und Schwarzarbeit besteht, ohne selbst billig zu werden. Wie man Förderung erklärt, ohne Versprechen zu machen, die man nicht halten kann.

135 Seiten · 12 Kapitel · Kindle · Taschenbuch
Philipp Walther, Autor der Reihe
Der Autor

Geschrieben von jemandem, der verkauft

Philipp Walther verkauft seit über fünfzehn Jahren – und führt seit über fünfzehn Jahren Menschen, die verkaufen. Er hat in der Spitze Vertriebsteams von 52 Mitarbeitenden geführt und über 70 Millionen Euro Umsatzverantwortung getragen und Märkte national wie international aufgebaut.

Diese Bücher entstehen nicht aus theoretischer Distanz. Sie entstehen aus Terminen, Angeboten, Preisverhandlungen und Baustellen – und aus der Frage, warum manche Gespräche tragen und andere nicht.

15+ Jahre in vertrieblichen Führungspositionen70+ Mio € Umsatzverantwortung getragen52 Mitarbeitende in der Spitze geführt
Bevor Sie kaufen

Fragen zu diesem Band

Behandelt das Buch Fördermittel im Detail?

Ein eigenes Kapitel widmet sich der Frage, wie Förderung im Verkaufsgespräch funktioniert – nicht als Formularkunde, sondern als Argument, das trägt, ohne Versprechen zu erzeugen, die später nicht haltbar sind.

Ich arbeite im bewohnten Bestand. Kommt das vor?

Ja, mit einem eigenen Kapitel. Wer bei Menschen arbeitet, die währenddessen in ihrer Wohnung leben, verkauft Rücksicht mit – und das entscheidet über Folgeaufträge.

Gibt es die Titel auch gedruckt?

Jeden Band gibt es als Kindle-Ausgabe und als Taschenbuch, das Führungshandbuch zusätzlich als Hardcover. Alle Ausgaben eines Titels sind inhaltlich identisch.

Wie lang sind die Bücher?

Die Branchenbände und die Spezialtitel liegen zwischen 132 und 144 Seiten mit zehn bis zwölf Kapiteln – bewusst kompakt, lesbar an zwei Abenden. Das Führungshandbuch ist etwas anderes: 326 Seiten, 33 Kapitel in sechs Teilen, gedacht zum Nachschlagen über Jahre.

Sanierung und Modernisierung – ab 11,99 €

135 Seiten, 12 Kapitel · Kindle 11,99 €, Taschenbuch 19,99 €.

Leseprobe Kindle 11,99 €